Aus- und Weiterbildung in Berlin Brandenburg

Seit dem 01.01.2007 wurde das sozialpädagogische Fortbildung Berlin-Brandenburg auf Grund eines geänderten Staatsvertrages mit dem SFBB zusammengeführt. In Erfüllung des bundesgesetzlichen Bildungsauftrages wendet sich das Institut gemäß Paragraph 72 Abs. 3 SGB VIII an über 50.000 junge Menschen und angehende Fachkräfte im Ballungsgebiet Berlin - Brandenburg. Nach direkter Weisung des Bundes ist es der Auftrag öffentlicher und freier Träger die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Kinder und Jugendliche zu entwickeln und zu fördern. Zudem steht auch die Förderung von spezialisierten Fachkräften im Mittelpunkt der Arbeit des Instituts. Dabei müssen die Träger der Jugendhilfe die Beratung in Sachen Berufspraxis sowie die Fortbildung gewährleisten. Das Land Berlin ist auf Grundlage des Staatsvertrages für die Fortbildung und Förderung der Ausbildung der Kinder- und Jugendlichen nach §85 Abs. 2 SGB VIII zuständig, sodass Berlin diese Aufgabe für das Land Brandenburg übernimmt.
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Zielgruppe

Fachkräfte, Kinder und Jugendliche der Bundesländer Berlin und Brandenburg

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Profil

Das Fortbildungsinstitut trägt zur Erweiterung von Fachwissen und Kompetenzen bei.

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Empfehlung

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Handlungsziel zum Feld: Qualitätsentwicklung

  • Die QM - Projektgruppe wurde durch Tagungen/Fortbildungen und Moderation unterstützt, um ein Modell für den „kommunalen Wirksamkeitsdialog“ zwischen Einrichtungen, öffentlichen und freien Trägern, Jugendämtern und Jugendpolitik (Ziel-Ergebnis-Kreislauf)“ vorzustellen.
  • Durch Tagungen, Fortbildungs- und Moderationsmaßnahmen zum kommunalen Wirksamkeitsdialog in den Bezirken und beim jeweiligen JHA wurde ein gemeinsamen landesweiter Dialog auf den Weg gebracht.
  • Durch Moderation und Fortbildung ist sichergestellt, dass das QM - Handbuch von allen Berliner Jugendfreizeitstätten verbindlich als Instrument des
  • Qualitätsmanagements angewandt und weiterentwickelt wird.

Handlungsziel zum Feld: Sozialräumliche Jugendarbeit

  • Mit dem Projekt Sozialraumorientierung in der offenen Kinder -und Jugendarbeit hat die Jugendarbeit ihr eigenständiges - auf die Lebenswelten von Jugendlichen gerichteten - Profil deutlich gemacht.
  • Ein Multiplikatorenteam von 24 Personen ist gebildet worden (aus jeweils 2 Vertreter/innen der Bezirke), welches fortgebildet wurde, um Methoden der sozialräumlichen Lebensweltanalyse unter Beteiligung und aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen zu erproben.
  • Das Multiplikatorenteam unterstützt Initiativen, Gruppen und Einrichtungen der Jugendarbeit bei der Durchführung von Sozial-/Lebensweltanalysen im Rahmen sozialräumlicher Konzeptentwicklung.

Handlungsziele zum Feld: Geschlechtsbewusste Arbeit

  • Fortlaufend sichern Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Umsetzung der „Leitlinien zur Verankerung der geschlechterbewussten Ansätze in der pädagogischen Arbeit mit Mädchen und Jungen in der Jugendhilfe (Berliner Leitlinien)“
  • eine geschlechtsbewusste Qualifizierung der Fachkräfte
  • den Fachaustausch der Jugendhilfe - MitarbeiterInnen an der Schnittstelle „Genderforschung & mädchen- und jungengerechte Jugendhilfe“
  • Unterstützung bei Einführung und Umsetzung von Gender Mainstreaming im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe, der Jugendarbeit bzw. der Mädchen- und Jungenarbeit
  • entsprechend der Strategie Gender Mainstreaming und dem § 9, (3) SGB VIII die Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen

Handlungsziel zum Feld: Jugendberufshilfe/Jugendsozialarbeit

  • Fortlaufend sichern Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
  • die Vermittlung des aktuellen Kenntnisstandes zu rechtlichen Neuregelungen
  • sowie Themen entlang der akuten Berufswirklichkeit von Jugendlichen und der gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitswirklichkeit der Fachkräfte

Handlungsziel zum Feld: Interkulturelle Öffnung

  • Fortlaufend sichern Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
  • die Erkenntnis, dass eine Interkulturelle Öffnung für alle Beteiligten zu einem positiven Ergebnis führen kann
  • eine intensive Auseinandersetzung der Fachkräfte mit der Kultur und Religion der Menschen ausländischer Herkunft
  • Reflektion und Vertiefung des eigenen kulturellen Selbstverständnisses

Hinweis zum SFJG

Zusammenführung der Fortbildungsinstitute

Im Mai 2005 haben die Regierungen der Länder Berlin und Brandenburg die Zusammenführung der sozialpädagogischen Fortbildungsinstitute beschlossen, die zum 1. Januar 2007 mit der Errichtung des SFBB vollzogen worden ist. Ziel der Zusammenführung ist eine Bündelung der Ressourcen für die gemeinsame fachliche Qualifizierung der Kinder- und Jugendhilfe in der Bildungsregion Berlin-Brandenburg, gleichzeitig ist der Fusionsprozess Teil des Zusammenwachsens der Länder Berlin und Brandenburg. Eine Vielzahl von Einrichtungsträgern ist bereits in beiden Ländern tätig, ein Teil der Fachorganisationen und Verbände ist über die Ländergrenzen hinweg zusammengeschlossen, und für viele junge Menschen und ihre Familien ist die Region schon länger ein integrierter Lebensraum aus Stadt und Land. Diese Entwicklungen erfordern in weiten Bereichen auch ein Zusammenwirken der Kinder- und Jugendhilfepolitik der beiden Länder.

Fachkräfte-Kompetenz in Berlin und Brandenburg

Die Zusammenführung der beiden Einrichtungen SFJG und SPFW zu einem gemeinsamen Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut für die ca. 50.000 Fachkräfte aus beiden Ländern ist eine zukunftsweisende Entscheidung und ermöglicht die gegenseitige Bereicherung durch die vielfältigen Konzepte, Kompetenzen und Erfahrungen aus beiden Häusern. Gemeinsamer zentraler Standort für das SFBB ist das Jagdschloss Glienicke - ein geografisch und politisch markanter Punkt an der Landesgrenze zwischen Potsdam und Berlin. Von dort aus werden zukünftig wesentliche fachliche Impulse für die Weiterentwicklung und Qualifizierung der Kinder- und Jugendhilfe beider Länder gebündelt und gesetzt.

Hilfeplanung

Mit diesem Fortbildungsprogramm 2007 steht den Fachkräften aus allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zur Auswahl. Inhaltlich orientiert es sich an den aktuellen Entwicklungsherausforderungen in der Jugendarbeit/ Jugendsozialarbeit, der Kindertagesbetreuung und den Hilfen zur Erziehung/ Familienunterstützenden Hilfen, wie z.B. Bildungsauftrag und Qualitätsentwicklung, Kooperation von Jugendhilfe und Schule, Kinderschutz und Familienbildung, Sozialraumorientierung und partizipatorische Hilfeplanung.

Fortbildung und Weiterbildung in der Region

Die Länder Berlin und Brandenburg leisten durch die Fusion der beiden Institute einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe und damit zur Verbesserung der Lebenssituationen von Familien, Kindern und Jugendlichen in der zusammenwachsenden Region. Wir wünschen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Fortbildungen, dass sie diesen Prozess aktiv erleben und in ihre eigene Praxis mitnehmen können, und dem neuen Institut ein gutes Gelingen!

Gedanken zur Bildung

  • Eine Gesellschaft kann nur so sozial sein, wie sie Bildungschancen für jeden ermöglicht.

    Christian Wolfgang Lindner, FDP-Generalsekretär
  • Der Lehrer hat den Rohstoff unseres Landes in der Hand.

    Matthias Platzeck, Brandenburg. Ministerpräsident
  • Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

    Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, Autor und Hochschullehrer

Kontakt des SFBB

Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)
Königstr. 36b
14109 Berlin

Tel.: 030/48481-0
Fax: 030/48481-122